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2. Die Sinne aufwärmen
Die Sinne sind unsere fünf Tore zur
Wirklichkeit. Mit diesen Sinnen nehmen wir unser Leben war. Alle Dinge um uns herum, die
wir wahrnehmen können Gefühle in uns auslösen. Je mehr wir unsere Sinne schärfen,
desto mehr emotionale Auslöser erreichen uns. Sentisizing, die Sinne aufwärmen, ist eine
Übung die uns hilft wacher zu werden, aufmerksamer und sensibler. Es ist ein die Sinne
aufwecken.
die Sinne aufwärmen:
Tastsinn:
- ich versuche, ohne hinzugreifen den
obersten Teil meiner Kopfhaut zu spüren: den Skalp. Eine leichte Erwärmung, das Gewicht
des Haares, das Spüren eines Lufthauchs im Haar, oder ein leichtes Kribbeln in der
Kopfhaut zeigt das Ansprechen des Tastsinns in der Kopfhaut. Jetzt beginne ich in etwa
15-30cm breiten Ringen um den Körper den Tastsinn von Kopf bis Fuß anzuregen. Ich muß
immer genau wissen, wo ich gerade arbeite: z. B. die Stirn oberhalb der rechten
Augenbraue, die rechte Schläfe bis oberhalb des rechten Ohres, der rechte Hinterkopf, der
linke Hinterkopf, oberhalb des linken Ohres etc. . Ein leichtes Erspüren der jeweiligen
Stelle genügt. Es ist ein durchchecken des Tastsinns, keine Meditation! 95% Konzentration
auf den Sinn 5% Aufmerksamkeit im Raum und auf meine Gedanken.
das Gehör:
- die Form der Ohrmuschel vorstellen und
Spüren. Sich den Weg des Schalls durch das Ohr vorstellen. Hören. Viele Fragen stellen:
Welche Geräusche verursacht mein eigener Körper? Was höre ich hier im Raum in nächster
Umgebung, im Haus, von draußen? Was ist der leiseste Ton, den ich identifizieren kann?
Der höchste und tiefste Ton?
der Geruchssinn:
- die Form der Nase vorstellen. Den Weg der
Luft durch die Nase spüren. Riechen. An mir selbst, an Etwas riechen. Gerüche
unterscheiden. Riech an Gegenständen, an denen
du sonst nicht riechst. Wie nah muß ich jemand kommen um ihn zu riechen, seinen
Körpergeruch, Deo oder Parfüm wahrzunehmen?
der Geschmackssinn:
- Mund, Lippen, Zunge, harter Gaumen, weicher
Gaumen, Zahnfleisch, Zähne, Speichel spüren. Schmecken. Jeden Geschmack im Mund
aufspüren.
Sehen:
- einen kleinen Ausschnitt eines Objekts mit
den Augen scannen, wie mit einem Mikroskop schauen. Z.B. auf dem Glas einer Armbanduhr
nach Kratzern Staubkörnchen und Lichtreflektionen suchen.
Es empfiehlt sich die Übung im Sitzen
Liegen, Gehen und Stehen zu machen, den eigenen Rhythmus immer wieder zu brechen. Während
der Übungen Gedanken einbeziehen, auf Ablenkungen eingehen und Emotionen mit der Übung
ausdrücken. Die eigene Neugier als Hilfe bei der Arbeit einbringen. Zulassen, aber nicht
Ausufern und zur Übung zurückkehren ist das wichtigste Prinzip dieser Arbeitsweise. Ablenkungen
werden zu kreativen Anregungen.
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