5. Imaginäre Monologe

 

Die Mechanik der Technik:

Ich rede zu einem Mensch aus meinem Leben so, als ob dieser jetzt vor mir stände. Ich gebe der Person zuerst einen genauen Platz im Raum und versuche dann beim Reden mit allen Sinnen die Person wahrzunehmen, ihre Reaktionen, die Präsenz, die Bewegung im Raum etc..

Ich mache die Person real, indem ich zu ihr rede, aus dem Hier und Jetzt heraus. Reden zu der Person ist die Technik!

Imaginäre Monologe sind nichts anderes, als Reden zu einer Person, um diese Person sinnlich wahrnehmbar vorstellen zu können. Es ist sinnliches Vorstellen ausgeführt durch Reden zur Person kombiniert mit Sinnlichem Vorstellen (ohne Sense Memory).

Rede ich zu einem Partner, muß ich alle Reaktionen des Partners als Reaktionen des Menschen aus meinem Leben wahrnehmen und darauf reagieren. Auch wenn dies meinem Konzept des Menschen aus meinem Leben widerspricht: der Mensch aus meinem Leben reagiert jetzt mit den Reaktionen meines Partners!

Also rede laut zu einem Mensch aus deinem Leben, so als ob er jetzt da wäre. Gib ihm einen konkreten Platz im Raum und rede so laut, daß er dich wirklich hören könnte. Und sag ruhig Dinge, die du sonst immer zurückhältst.

 

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